Gitarre aktuell: Ausgabe 137-II/18

Themen special: FGL

Multiple Begabungen zeichneten den spanischen Dichter Federico García Lorca(1898-1936) aus, der in diesem Jahr den 120sten Geburtstag gehabt hätte. Die Hommage auf einen der wichtigsten spanischen Künstler umreißt in einem kurzen Porträt die wichtigsten künstlerischen Bereiche, in denen er nachhaltig tätig war. Neben dem poetischen Werk, das zweifellos zu seinem Hauptschaffen zählt, beschäftigte sich Lorca ebenfalls mit dem Theater, aber auch mit Malerei und Musik. Die von ihm gesammelten und in Musik gesetzten Volkslieder »Canciones Españolas« sind auch heute noch wichtiger Bestandteil der spanischen Musikkultur.
Kein Wunder, dass sich viele Künstler von Lorcas Werken inspirieren ließen, sei es für neue eigene Arbeiten, für musikalische Bearbeitungen und Interpretationen oder sonstige Umsetzungen.
Ein Beispiel poetischer und musikalischer Verknüpfung zeigt das Lied »Liebestod« (span.: Muerto de amor; griech.: "Chamos apo agapi"), in Bearb. für Gitarre und Stimme, aus dem berühmten Gedichtzyklus »Romancero Gitano« (Zigeunerromanzen), vertont vom griechischen Komponisten Mikis Theodorakis.

Aus dem Inhalt

 

 

 

Gitarre aktuell 137-II/18

 

Themen special II: Medien· Aufnahmen aus den Gründerzeiten des renommierten Gitarrenwettbewerbs von Radio France 12
Service: Alle Preisträger des Wettbewerbs 1959-1993.
Zwei CDs mit span.-lateinamerikanischen Themen, aber unterschiedlichem Quellenmaterial: »Vida« und »Volver« heißen die beiden Tonträger, die so manche Überraschung bieten.
Êine CD, die für viele direkt zurück führt in die Kindheit - 8 oder 80! -, heißt »The Winnetou Tapes«. Die alten, populären Songs erscheinen hier im neuen Arrangement für zwei quicklebendige Gitarren.
Eine Ergänzung zum Kinofilm »Django«, der in der letzten Ausgabe Gitarre aktuell rezensiert wurde, ist der Soundtrack zum Film. Zum Eintauchen in die Welt Djangos.
Gerade noch rechtzeitig wurde die DVD »Open Land - Meeting John Abercrombie« fertig, so dass sich der Protagonist das Werk noch selbst anschauen konnte. "Yes, that's me!", war sein spontaner und knapper Kommentar. Hier ist J.A.!
           

Live... dabei

Rüdiger Zieroth ist ein klassischer Gitarrist, der die Tradition des Kuppenanschlags fortführt. Sein Auftritt in der gfh gestaltete er als Gesprächskonzert.

Ein völliger Gegensatz dazu mit "großem Bahnhof" war das Taksim Trio, das einen spektakulären Auftritt in der Elbphilharmonie hinlegte.

Zurück in die intime Atmosphäre der Hauskonzerte in der gfh, wo zwei junge Gitarristen ein solistisch ausgerichtetes Konzert boten. Die Musikstudenten Leo Zeijl & Emil Vinzens ließen Kostproben ihrer hohen Spielkultur hören und spielten dann auch noch im Duo!

Das dritte Frühjahrskonzert der gfh bestritt der 12saitige Gitarrist Thomas Wasiliszak, der "mit Links" spielte und zeigte, dass sein Instrument sphärische Klänge von sich gibt, wenn man es im Stehen wie ein Uhrenpendel hin und her schwingt. Aber es gab noch andere Töne!

 

Memento
· Konrad Ragossnig 32
· Horst Teller 34