Leseprobe

Simon Molitor - Der wahre Beethoven der Gitarre?

Der Jurist Dr. Leopold von Sonnleithner (Enkel des Komponisten Christoph Sonnleithner) schrieb 15 Jahre nach Molitors Tod auf, was der schon kränkliche alte Meister ihm mündlich übermittelt hatte. Er war auch Freund und Förderer von Beethoven und Schubert, weswegen Molitor, neben der zeitlichen, wohl auch privat eine gewisse Nähe zu Beethoven hatte. Sonnleithner war zudem ein Cousin des Dramatikers und Volksdichters Franz Grillparzer, welcher mit Schubert auch regelmäßig Teilnehmer an Molitors Privatkonzerten war, zur Runde um Molitor gehörte. Sonnleithner übernahm dessen musikalischen Nachlass und übergab ihn der Bibliothek der Wiener Musikfreunde. Da der jüngere Schubert auch Gitarre spielte und bei Molitor ein und aus ging, darf man da auch Beeinflussung annehmen. Auch ein weiterer Meilenstein der Gitarristik, Diabellis drei Gitarrensonaten op. 29, dürften von den Sonaten Molitors beeinflusst sein.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in Gitarre aktuell 143-I/22 S. 15-19 zurück